Er war fast 60 Jahre im Geschäft und steuerte zu zwei Dutzend Filmen den Soundtrack bei. Ende Mai ist der Jazz-Musiker und Komponist Lennie Niehaus im Alter von 90 Jahren verstorben. Lennie Niehaus‘ musikalische Karriere war sehr vielfältig und unterschiedlich. Nachdem er die California State University-Los Angeles mit einem Diplom in Komposition beendete, trat er dem Stan Kenton Orchestra als Altsaxofonist bei.

Während seines Militärdienstes in den 1950er Jahren lernte er den Musikliebhaber und späteren Filmschauspieler und Regisseur Clint Eastwood kennen, für den er im Laufe seiner Karriere die Musik für zahlreiche Streifen komponierte. Beispiele sind die Soundtracks von „Pale Rider – Der namenlose Reiter“ (1985), „Bird“ (1988), „Erbarmungslos“ (1992), „Die Brücken am Fluß“ (1995), „Space Cowboys“ (2000) und „Blood Work“ (2002). Für seine Arbeit an dem Fernsehfilm „Lush Life“ (1994) gewann Niehaus eine Emmy-Trophäe.

Lennie Niehaus war nicht nur erstklassiger Komponist und Musiker, er hat auch zahlreiche pädagogische Schriften veröffentlicht und Werke für junge Schüler komponiert.

Werke für Blasorchester

Werke für Kammer-, Streich- und Symphonieorchester

Werke für Ensembles

Werke für Bigbands und Jazzensembles

Werke für Solisten, pädagogische Werke

Tonträger