Bild: FAZ-net

Am 20. August 1980 erreichte Reinhold Messner im Alleingang den 8848 Meter hohen Gipfel des Mount Everest, nachdem er ihn zwei Jahre zuvor mit dem Tiroler Peter Habeler ohne zusätzlichen Sauerstoff bezwungen hatte. Ärzte hatten zuvor gewarnte, ein Mensch könne in dieser Höhe ohne zusätzlichen Sauerstoff nicht überleben, auch Bergsteigerkollegen räumten dem Plan wenig Aussicht auf Erfolg ein.

Auf dem Weg zum Everest rutschte Messner in eine Gletscherspalte – alleine und ungesichert. In der scheinbar ausweglosen Situation und Dunkelheit der Spalte wurde für ihn klar: „Wenn ich da rauskomme, lass ich es.“ Er konnte sich tatsächlich befreien und stieg doch weiter.

Oben angekommen gab es neue Sorgen: Der Monsun trieb Nebel herauf. „Ich hatte Angst, wenn es anfängt zu schneien, dann finde ich nicht mehr hinunter – ich war ja auf meine Spur angewiesen.“ In den riesigen weißen Flächen ist im Nebel Orientierung unmöglich. Halb laufend, halb rutschend erreichte er niedrigere Lagen – der Nebel lichtete sich. „Ich hatte wirklich großes Glück.“ (Quelle: ORF Tirol)

Zum Thema „Mount Everest – der Höchst Berg der Welt“ gibt es diese Kompositionen. Und zum Thema „Bergsteigen“ finden Sie die Werke unter dem angegeben Link. Unter dem Tags-Link „Berge und Täler“ finden Sie weitere 207 Werke.