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Wie die Zeitung „Die Welt“ berichtet, ist der Komponist und Dirigent am Sonntag, dem 29. März, im Alter von 86 Jahren in Krakau gestorben. In jungen Jahren wurde sein Kompositionsstil der Avantgarde zugeschrieben. Seine Anhänger glauben, dass seine Musik jene der nahen Zukunft sein wird. Seine Musik findet man nicht nur in den Programmen bekannter Orchester und vielen Opernhäusern, auch zahlreiche Filme wurde mit seiner ausdrucksstarken Musik hinterlegt (wie z. B. „Shining“ und „Der Exorzist“).

Seine musikalische Ausbildung erhielt Penderecki an der Musikschule in Krakau. Er hat sich schon bald als Vertreter der avantgardistischen Komponisten einen Namen gemacht. Mit seinem Werk „Threnody to the Victims of Hiroshima“ ist ihm jedoch der internationale Durchbruch gelungen. Er hat neben Polen auch Deutschland zu seiner Heimat gemacht. Einige Zeit verbrachte er jedoch auch in den USA, wo er mit verschiedenen Orchestern als Komponist während 1968-1969 arbeitete.

Seinen 85. Geburtstag hatte Penderecki noch mit einem eigenen Musikfestival und Weggefährten aus aller Welt gefeiert. Mit der deutschen Violinistin Anne-Sophie Mutter verband ihn eine lange und intensive Künstlerfreundschaft, deren Ergebnis unter anderem in dem Album «Hommage à Penderecki» festgehalten wurde. (Die Welt)

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