Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben

Alexander von Humboldt
Gemälde von 
Joseph Stieler, 1843

In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag Alexander von Humboldt (1769-1859) zum 250. mal, gleichzeitig ist sein Sterbedatum 160 Jahre her. Grund genug, diesem Weltbürger und Universalgenie musikalisch zu würdigen. Doch leider: es gibt nicht viel Literatur, die das Werk des deutschen Naturforschers entsprechend würdigen. Interessant, ist dessen Leben doch durch seine vielen Forschungsreisen nach Lateinamerika und Zentralasien abwechslungsreich und eindrucksvoll.

Sein Name ist allgegenwärtig: Eine Lilie, ein Mondkrater und eine Meeresströmung sind nach ihm benannt, um nur einige Beispiele zu nennen. Nicht ohne Grund zählt er weltweit immer noch zu den bekanntesten Deutschen. Was ist das Besondere an Alexander von Humboldt, der als eines der letzten Universalgenies gilt und in Lateinamerika immer noch als zweiter Entdecker verehrt wird? (=> Planet Wissen). Ganze Bücherregale füllen Schriften von und über Alexander von Humboldt. Wohl eines der in der Allgemeinheit bekanntesten Bücher dürft wohl „Die Vermessung der Welt“ sein, das auch mit gleichen Titel verfilmt wurde.

Es ist also eine interessante Tatsache, das es musikalisch nur drei Werke gibt, die den Namen „Alexander von Humboldt“ zumindest erwähnen: zwei für Blasorchester, eines für Chor und Instrumente als szenische Aufführung. Vielleicht gibt es noch weitere Werke über diesen Weltenbürger, die wir aber nicht kennen? Dann bitten wir um Meldung.