Grundsätzlich bedeutet Haka in der Sprache der Maori „Tanz“. Der Begriff steht aber auch für einen speziellen Tanz der neuseeländischen Ureinwohner, mit dem sich einst die Krieger auf die Schlacht eingestimmt und den Gegner eingeschüchtert haben – durch ausladende Bewegungen, furchteinflößende Mimik und Sprechgesang. Inzwischen ist der Haka auch ein fester Teil der Willkommens- und Unterhaltungszeremonie für Gäste.

Maori – Bild: Deutschlandfunk

Die Hände, Arme, Beine, Füße, Stimme, Augen und Zunge drücken die Gefühle der Tanzenden aus. Einige Beispiele für Teile des Haka: Pukana (Augen aufreißen), Whetero (Zunge herausstrecken) und Potete (Augen schließen). Mehr als alle anderen Aspekte der Maori-Kultur ist der Haka Ausdruck von Leidenschaft, Kraft und ihrer Identität. In seiner besten Form ist er eine Botschaft der Seele, ausgedrückt von Worten und Gesten.

Christopher Tin ist ein amerikanischer Komponist von Konzertmusik, Film- und Videospielpartituren. Sein Werk ist hauptsächlich orchestral und chorisch, oft mit einem weltmusikalischen Einfluss. Er hat zwei Grammy Awards für sein klassisches Crossover-Album Calling All Dawns gewonnen. Das Album wurde 2009 veröffentlicht wurde, darauf sind 12 Kompositionen enthalten, jede in einer anderen Sprache. Darunter ist auch der bekannte Song „Baba Yetu“ enthalten, der für das Computerspiel „Civilization IV“ geschrieben wurde.

Als 12. Track ist der in der Maorisprache vertonte Titel „Kia hora te marino“ (Möge Frieden weit verbreitet sein) enthalten. Im Verlag „HaFaBra“, Belgien“ ist nun eine Blasorchesterfassung erschienen, die sehr ruhig erscheint, man könnte aber zusätzlich die originalen „Kampfrufe“ der Maorikrieger mit einbauen. Hören Sie im Vergleich die Choraufnahme, die wir zu der Komposition hinzugefügt haben.