Emil Glavnik, Foto zur Verfügung gestellt von Ervin Hartman

Bereits am 17.Oktober 2019 verstarb der slowenische Komponist Emil Glavnik in seinem Heimatort Celje. Seine nicht nur in Slowenien oft aufführten Kompositionen für Blasorchester wie Rhapsodie Logar Tal (Logarska dolina), Suite In the Silent Valley, Lapidarium, Romantische Variationen für Tenor Saxophon und Blasorchester (welches sogar als Plichtstück für Intermusika in Birkefeld ausgewählt wurde), sind anspruchsvoll und hörenswert.

Die ersten Schritte in der Musik machte Emil Glavnik in Musikschule Ljutomer, und dann absolviert er die Militärmusikschule in Vukovar und Rijeka. 18 Jahre hat er im Blasmusik und dem Salon Orchester der Garde in Belgrad gespielt. Später vervollständigte er sein Wissen auf der Musikakademie Belgrad in der Abteilung für Folkloristik bei Professor I. Devčić.

Nach diesem Studium hatte er sich den Orchester der Symphoniker Belgrad angeschlossen. Als Musiker war er sehr viel in den verschiedensten Besetzungen unterwegs: von Symphonie, Salon- und Revue Orchester bis zum Dixieland und Big Band beherrschte er alle Stile. Sein Schaffen als Komponist umfasst Unterhaltungs-, Kinder-, Chor und Filmmusik und hat damit auf verschiedenen Festivals viele Preise bekommen. Etwa für Chormusik „Prepirljivke“ erhilet er auf dem Festival in Belgrad den „Mokrajnc“ Preis. Einem internationalen Preis erhielt er von „Geneve Radio Diffusion“ für Komposition für Blasorchester „In den Tal des Heros“. Für den Film „Vater auf dem Dienstlichem Weg“ hat er die Musik geschrieben und aufgeführt.