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Der kirchlichen Tradition zufolge war die heilige Cäcilia eine Jungfrau und Märtyrin, die im 3. Jahrhundert in Rom lebte und aus dem römischen Geschlecht der Cäcilier stammte. Cäcilia ist eine der volkstümlichsten Heiligen, besonders in den romanischen Ländern, ihr Name ein häufig verwendeter Mädchenname. Bekannt ist Cäcilia als Nothelferin und seit dem Spätmittelalter als Patronin der Kirchenmusik. Dieses Patronat verdankt sie einem Übersetzungsfehler, nach dem sie auf ihrer Hochzeit selbst die Orgel gespielt haben soll.

Heinrich von Kleists Erzählung „Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik“, von ihm selbst als Wiedergabe einer alten Legende bezeichnet, erschien in der Langform 1811. Sie spielt in Aachen um das Ende des 16. Jahrhunderts, als die Bilderstürmer in den benachbarten Niederlanden wüteten. Das Kloster der heiligen Cäcilie in Aachen sollte auch gestürmt werden. Aber die Heilige – unerkannt in der Gestalt der Schwester Kapellmeisterin – vollbringt schreckliche und herrliche Wunder zugleich: die geheimnisvolle Macht der alten Musik, die sie an die Spitze des Nonnenchors tretend aufführt, bändigt die wilde Rotte, die das Kloster überfiel. Das Kloster war gerettet, und – so Kleist – bestand noch bis am Schluss des Dreißigjährigen Krieges.

Die Heilige Cäcilia gilt als Patronin  der Kirchenmusik; der Organisten, Orgelbauer, Instrumentenmacher, Sänger, Musiker und Dichter. Der 22. November gilt als ihr Gedenktag. Es ist daher kein Wunder, wenn zahlreiche Komponisten dieser Heiligen Kompositionen widmeten. (Quellen: Wikipedia/Heiligenlexikon)

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