Wie ein Fels in der Brandung ist die Musik der Stier-geborenen Tonsetzer/innen

Die Musik der in diesem Sternzeichen geborenen (21 April bis 20 Mai) gilt als Beständig, Kreativ und Sinnlich. Wenn Sie nicht pedantisch und mit Sensibilität gespielt wird, kann der Stier außer Kontrolle geraten. Das sagt die Astrologie. Aber ob das stimmt, können Sie selbst feststellen:

Die 100jährigen Jubilanten im Sternzeichen des Stieres geborenen sind:

Der in Lettland geborene kanadischer Musiker Tālivaldis Ķeniņš, emeritierter Professor der University of Toronto, war bekannt für seine Kammermusik sowie für acht Sinfonien, 12 Konzerte, drei Kantaten, ein Oratorium, Chorwerke und mehrere Lehrwerke. Kenins verließ Lettland nach dem Zweiten Weltkrieg in Richtung Frankreich und landete 1951 in Toronto, um als Organist und Musikdirektor an der St. Andrews Latvian Lutheran Church zu fungieren.

Silja Walter studierte Literatur an der Universität Freiburg Schweiz und arbeitete später in der katholischen Jugendbewegung. 1948 trat sie ins Benediktinerinnenkloster Fahr ein, wo sie seither als Schwester Maria Hedwig lebt. Ihre dichterische Begabung steht im Dienst ihres gottgeweihten Lebens. So gibt ihr literarisches Werk Zeugnis für ihre gelebte Gottsuche. In zahlreichen Texten – sei es Gedicht, Drama, Gebet – , bezeugt sie, dass das Leben im Kloster ein lebendiges Zeichen für das Leben des Christen überhaupt sein kann. Sie erhielt zahlreiche Ehrungen im Literatur- und Kulturbereich unter anderem den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung, den Literaturpreis der Stadt Zürich und den Kunstpreis des Kantons Solothurn.

Brian Fahey lernte Klavier und Violoncello und nach der Grundausbildung begann er als Teenager das Studium für Arrangieren, Komponieren, Big Band und Jazz.

Pete Seeger: Der Sohn des Musikwissenschaftlers Charles Seeger und der Geigenlehrerin Constance de Clyver Seeger widmete sich nach einem abgebrochenen Soziologiestudium an der Harvard University der Sammlung von amerikanischen Volksliedern und Südstaaten-Blues. Daneben spielte er mit dem fünfsaitigen Banjo eigene Lieder, in denen er sich mit der Arbeiterbewegung, mit Minderheiten und mit ärmeren Ländern solidarisierte.

Paul Manz war ein amerikanischer Komponist für Chor und Orgel. Sein berühmtestes Chorwerk ist die Adventsmotete „E’en So, Lord Jesus, Quickly Come“, die beim Festival of Nine Lessons and Carols am King’s College, Cambridge, aufgeführt wurde, obwohl die Übertragung durch den benachbarten Chor des St John’s College, Cambridge, in seinem Advent Carol Service seine Popularität auslöste. Seine bekanntesten Orgelwerke sind seine Bände mit neobarocken Choralpréludes und Partiten. Paul Manz diente der Kirche lange Zeit als Rezitalist, Komponist, Lehrer und Leiter in der Anbetung. Er war Cantor Emeritus in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Saint Luke, Chicago, Illinois; sowie Cantor Emeritus der Mount Olive Lutheran Church in Minneapolis, Minnesota. Er war Direktor des neu gegründeten Paul-Manz-Instituts für Kirchenmusik und Professor Emeritus für Kirchenmusik am Christ Seminary Seminex an der Lutheran School of Theology in Chicago.

Johann Nepomuk Pavlis sen. lebte als Kapellmeister und Leiter einer Militärmusik-Elevenschule in Prag. Pavlis erhielt als Kind Violin- und Posaunenunterricht und studierte später am Prager Konservatorium Trompete und Posaune. Ab 1840 war er 2 Jahre Kapellmeister beim Husarenregiment Nr. 3 und und ging dann als erster Posaunist zum Orchester des Nationaltheaters in Prag. 1855 wurde er zum Direktor des 1850 von F. W. Swoboda gegründeten Militärmusik-Vereins berufen, der sich der Ausbildung von Militärmusikern widmete. Bereits ein Jahr später richtete er im Verein eine Schule für Flügelhorn, Trompete und Euphonium ein. Ab 1866 unterrichtete er am Prager Konservatorium (Vertretung für J. Kail) und war Kapellmeister in Prag. 1865 gründete er eine Agentur für Musikangelegenheiten in Prag.

Erich Giuliani erhielt seinen ersten Musikunterricht (Geige) im Alter von 8 Jahren beim Vater in München, mit 10 Jahren (Gitarre) bei Lotte Busch, später bei Prof. Albrecht München. An der Staatlichen Akademie der Tonkunst in München schloss er beim Solohornisten der Bayerischen Staatsoper München und Professor an der Münchner Musikakademie Josef Suttner ein Studium im Hauptfach Horn ab. Nach Engagements in den Orchestern Bayerisches Landesorchester und Theater am Gärtnerplatz (1937) war Giuliani Solohornist des Innsbrucker Symphonieorchesters (1939-1967) und Leiter der Hornklasse am Konservatorium in Innsbruck (1939-1978). Zahlreiche Absolventen der Klasse Giuliani sind in verschiedenen österreichischen und ausländischen Orchestern engagiert bzw. als Hornpädagogen tätig. Erich Giuliani komponierte zahlreiche Werke für verschiedene Besetzungen (Lehrwerke, Hornensemble, Kammermusik, Lieder, Märsche, sinfonische Musik).