Kompositionen von Widder-Autoren sind mächtig, stark und ungestüm.

Komponisten im Sternzeichen Widder sind zwischen dem 21. März und 20. April geboren. In dieser frühlingshaften Zeit findet am 20. März die Tag-und-Nacht-Gleiche statt, am darauf folgenden Tag tritt der Widder in die Sonne ein. Es ist die Urkraft des Lebens, die ab dem Zeitpunkt der Tag-und-Nacht-Gleiche das Dasein bestimmt. Das Sternzeichen Widder wird von dieser Kraft bestimmt. Impulsiv und zuweilen vielleicht auch ein wenig ­vorschnell, erscheinen die Werke dieser widdergeborenen Komponisten.

Aber stimmt das auch, wenn Astrologen behaupten, dass die Musik mit mächtiger Kraft, in ungestümen Art, wie sich Feuer seinen Weg bahnt, voranschreitet? Dabei soll es ihr hin und wieder an Feingefühl fehlen, da sie sehr von Kampfgeist beseelt sein soll? Alles Behauptungen, die sich durch nichts beweisen lassen!

Wir haben hier eine Liste von Werken von im Sternzeichen des Widder geborenen Komponisten aufgelistet. Hören und sehen Sie selbst, ob diese geschilderten Charaktereigenschaft auch tatsächlich in der Musik enthalten sind.

Photo: Discogs

Hubert Camenzind war Klarinettist und Saxophonist. Nachdem er seine zehnjährige Tätigkeit in einer Gersauer Seidenspinnerei bereits im Schulalter aufgenommen hatte und als Siebzehnjähriger durch ein Mitglied der örtlichen Musikgesellschaft in das Klarinettenspiel eingeführt worden war, übersiedelte er 1945 nach Seewen, wo er sich kurzfristig aufhielt. Dann trat er in die Berufskapelle des Akkordeonisten Ernst Zwahlen aus Interlaken ein, mit der er während über fünf Jahren monatsweise in Konzertlokalen wie die Genferstube und Glocke in Bern arbeitete. Seine Dienste als erfahrener Bläser, dessen Vorbild Jost Ribary war, lieh er im weiteren Verlauf seiner Musikantenkarriere mancher namhaften Kapelle aus dem Bernbiet, so Fritz Mosimann, Walter Balmer senior, Lorenz Giovanelli und Viktor Gaggioli. Ab 1951 in Bönigen wohnhaft, zog er sich als Vierzigjähriger ausgangs der fünfziger Jahre von der Berufsmusik zurück. Bei der Mühlen AG in Interlaken fand er darauf eine Anstellung als Magaziner, übte indessen das Musizieren gleichwohl nebenberuflich bis 1970 aus. Ein körperliches Leiden nötigte ihn zum frühen Abbruch seiner Laufbahn. Um so eifriger beschäftigte er sich mit Komponieren, worin er es schließlich auf etwa 150 Stücke gebracht hat. Seine wohl bekanntesten Titel, verlegt bei Gottfried Aegler, sind ‚Schwyzergeist‘ und ‚Fest im Schritt‘, letzterer ein von der Päpstlichen Schweizergarde-Musik auf Schallplatte aufgenommener Marsch für Blasmusik.

Jaroslav Andrejs Ab 1965 leitet Jaroslav Andrejs die Musikabteilung am Landessender Hradec Králové/Königgrätz (Tschechien).

Josef Ginzl’s musikalisches Talent zeigte sich schon früh. Mit vierzehn Jahren wurde er bereits Organist in einer Kirche in Bezdìdicích. Später gründete seine eigene Band und spielte dort verschiedene Instrumente. Mit zwanzig Jahren begann seine Karriere als Komponisten von Popularmusik. Nach 1945 arbeitete er in Šluknovì, später in Doksy. Viele seine Lieder wurden damals im Rundfunk gespielt. 1960-1965 gründete der sein eigenes Blasorchester und wurde zum Begründer eines lokalen Blaskapellen Festivals. Seit 1965 lebte er in London. Er ist Autor von ca 130 Stücken für Blaskapellen, viele davon sind auf Tonträger aufgenommen wurden.

Richard ‚Billy‘ Vaughn spielte in verschiedenen Clubs und er organisierte eine Gruppe, die unter dem Namen „Hilltoppers“ sehr bekannt wurde.

Franz von Suppé

Franz von Suppé entstammte aus einer ursprünglich in Belgien beheimateten Familie. Einer der Vorfahren wanderte nach Oberitalien aus und erwarb das Heimatrecht in Cremona. Von dort übersiedelte seine Familie nach Dalmatien, wo sowohl sein Großvater als auch sein Vater als Kreishauptmann in Split tätig waren. Schon früh zeigte sich Suppé’s Talent zur Musik, was seinem Vater aber gar nicht recht war. Schließlich setzte sich die väterliche Autorität durch und er studierte Rechtswissenschaft, ohne die Musik jedoch jemals aus dem Auge zu verlieren. Nach dem frühen Tod seines Vaters zog er mit seiner Mutter nach Wien, wo er sich endgültig nur der Musik widmete. In der Geschichte der deutschen Operette hat der Komponist Anrecht auf zwei Ehrenplätze: sie gebühren ihm als dem ersten eigenwüchsigen Vertreter des neuen Musiktheater-Genres in Wien und als einem der besten Meister in der späteren Glanzzeit der österreichischen Operette.

Hier zwei Werke über Widder als Sternzeichen

Jubiläen von Komponisten im Sternzeichen des Stier, April Mai

Silja Walter-Glutz
Peter ‚Pete‘ Seeger
Stanislaw Moniuszko
Prof. Erich Giuliani