Lasst doch mal die Puppen tanzen!

Foto: Adam Jones, Ph.D. – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22203952

Ja, auch das gibt es: den „Internationalen Tag des Puppenspiels“. Er wird jährlich am 21. März gefeiert. Die Union Internationale de la Marionnette (UNIMA) ist die internationale Vereinigung der Puppenspieler und Figurentheater-Interessierten, die 1929 in Prag gegründet wurde. Die UNIMA ist die weltweit älteste und am weitesten verbreitete Theatervereinigung. Es gibt 101 nationale Zentren. Angeschlossen an die UNESCO verfolgt die UNIMA das Ziel, die Puppenspiel- und Figurentheaterkunst im Sinne der Menschenrechte wie Frieden, Freiheit und gegenseitige Verständigung – sowohl rein zwischenmenschlich als auch im größeren Miteinander der Völker – einzusetzen.

Puppen, angelehnt an das lateinische Wort „pupa“ (Mädchen), gibt es schon sehr lange. Die ältesten erhaltenen stammen noch aus der Jungsteinzeit und wurden aus Knochen und Steinen gefertigt. Viele von ihnen wurden aber wohl damals von den Kindern noch nicht zum Spielen, sondern für religiöse Zwecke genutzt.

Die Geschichte der Puppen wie wir sie kennen beginnt im 15. Jahrhundert. Dann setzte die gewerbliche Puppenproduktion ein und im 19. Jahrhundert erlebten die figürlichen Nachbildungen von Menschen als Spielzeug für Kinder ihre erste große Blütezeit. Zu dieser Zeit ähnelten die Puppen quasi kleinen Mini-Erwachsenen mit fein geschnittenen Porzellangesichtern und teuren Kleidern. Damit sollten sie den Kindern – insbesondere natürlich den Mädchen – als Vorbild dienen, wie später die perfekte Ehefrau auszusehen und zu sein hatte. Fast immer wurde mit ihnen nur unter der belehrenden Aufsicht der Erwachsenen gespielt.

Viele Komponisten haben sich mit Puppen musikalisch beschäftigt. Von Tschaikovsky bis Respighi, von Holst bis Delibes, viele Werke ranken sich um die Puppen, Marionetten und anderen ähnlichen Gestalten. Lassen Sie die Puppen tanzen, hier haben Sie eine Liste von Werken zu diesem Thema. (Quelle: Wikipedia; UNIMA)

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