Foto: Photo: Guy Wagner, CC BY-SA 3.0, Link

Der griechische Komponist Mikis Theodorakis ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Für viele Griechen gilt er als „Die Stimme des Volkes“, da er sich in der wechselvollen Geschichte Griechenlands, die von Krieg, Diktatur und Sparmaßnahmen geprägt ist, auch politisch engagierte und kritisch äußerte. Theodorakis galt als der bekannteste griechische Komponist des 20. Jahrhunderts. Besonders seine Filmmusiken zu Alexis Sorbas (mit Sirtaki), Z und Serpico sowie die Vertonung des Canto General nach Versen von Pablo Neruda machten ihn weltweit bekannt. Zu seinem über 1000 Werke umfassenden Schaffen zählen symphonische Kompositionen und eine Vielzahl von Liedern. Daneben wurde er durch sein politisches Engagement bekannt.

Der 1925 geborene Theodorakis war während des Zweiten Weltkriegs Widerstandskämpfer und kämpfte beim anschließenden Bürgerkrieg (1946 bis 1949) mit den Linken, weshalb er später in einem Lager interniert und schwer gefoltert wurde. Auch gegen die Militärdiktatur ging er in den Widerstand und wurde festgenommen und gefoltert. Anschließend durfte er auf internationalen Druck hin ausreisen und lebte bis 1974 in Paris im Exil. In Paris und auch in Athen hatte Theodorakis zuvor Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre Musik studiert. Nachdem er zunächst klassische Musik komponiert hatte, wandte er sich in den 60er Jahren seinen Wurzeln zu und machte die griechische Musik populär. Zum Film „Alexis Sorbas“ mit Anthony Quinn in der Hauptrolle komponierte er jene Filmmusik, die ihn weltweit bekannt machte. (Quelle/Source: DW Euromaxx/Wikipedia/Kurier)

Werke von Mikis Theodorakis für Blasorchester

….für Symphonieorchester

….für Chor

….für Gesang