Seit 100 Jahren ist das Burgenland ein Teil Österreichs. Die Siegermächte des Ersten Weltkriegs sprachen den schmalen Streifen Deutschwestungarn Österreich zu, 1921 wurde das Burgenland genannte Gebiet als selbständiges Bundesland an Österreich angegliedert. Vom lange belächelten Armenhaus Österreichs hat sich das Burgenland zum modernen Wirtschaftsstandort entwickelt.

1918 zerfiel die Habsburgermonarchie. Es stellte sich die Frage der Staatszugehörigkeit jener überwiegend deutschsprachigen Bevölkerung, die in Westungarn lebte. Die Siegermächte sprachen den schmalen Streifen Österreich zu. Ungarn versuchte vergeblich, das zu verhindern. Die logische Landeshauptstadt Ödenburg blieb nach einer Volksabstimmung bei Ungarn. (Quelle: ORF)

Musikalisch wird das Burgenland, seine Bewohner und viele Orte Burgenlands angesprochen. Besonders Robert Payer mit seiner „Original Burgenlandkapelle“ gilt als musikalischer Botschafter der leichten Muse und viele seine Kompositionen haben das Land als Programm. Joseph Haydn ist dagegen das klassische Aushängeschild Burgenlands, da er von 1761 bis 1790 bei den Esterhazys als Kapellmeister diente und dadurch fast 30 Jahre in Eisenstadt wohnte.

Weitere Komponisten aus Burgenland finden Sie in dieser Liste.