Edward Tarr war ein US-amerikanischer Trompetenvirtuose und Musikwissenschaftler. Er wurde besonders bekannt für seine Verdienste um die Wiederbelebung historischer Blechblasinstrumente (z.B. Barocktrompete und Zink) und deren Spielweise. Am 24. März starb er im Aler von 83 Jahren.

Edward Tarr war von 1968-70 Professor für Trompete an der Rheinischen Musikschule, von 1985-2004 Direktor des Trompetenmuseums Bad Säckingen, von 1972-2001 Dozent für moderne und historische Trompete an der Musikakademie Basel, Schweiz. Er hatte auch Positionen in den Vereinigten Staaten an der University of Southern California (1985) und der Florida State University (1991 und 2001) inne.

Tarr war besonders wichtig als führender Pionier und Autorität in der Geschichte und im Repertoire der Trompete. Er veröffentlichte Hunderte von wissenschaftlichen Ausgaben und nahm Dutzende von Alben und CDs mit dem Repertoire der Trompete auf. Er war einer der führenden Köpfe in der Popularität und Wiederbelebung der ventillosen Naturtrompete und hat viele Ausgaben und Aufnahmen auf diesem Instrument herausgegeben.

Er diente als aktiver Kliniker in der ganzen Welt und als Juror bei vielen wichtigen Wettbewerben, einschließlich des Internationalen Trompetengilde-Solowettbewerbs, des Ellsworth-Smith-Wettbewerbs, des ARD-Wettbewerbs in München, des Internationalen Altenberg-Wettbewerbs und vieler anderer. Außerdem war er als Berater für viele Instrumentenfirmen tätig, darunter Meinl & Lauber, Egger und Yamaha. 2013 wurde ihm durch die Europäische Kulturstiftung Pro Europa der Europäische Solistenpreis verliehen.

Werke für Trompete und Streicher/Kammerorchester

Ausgaben für Ensembles (Brass, Trompeten etc.)

Ausgaben für Solisten

Bearbeitungen für Gesang und Ensembles