Eibl’s zahlreichen Kompositionen und Instrumentationen fanden und finden im In- und Ausland besonderen Anklang. Er errang auch mehrere Kompositionspreise. Unter andrem schrieb er auch ein Lehrbuch für Blasmusikdirigenten und erstellte ein Lehrvideo.

1957 rückte er als Klarinettist zur Militärmusik Salzburg ein. Während dieser Zeit studierte er an der Musikhochschule Morzarteum in Salzburg, absolvierte eine zweijährige Kapellmeisterausbildung bei Prof. Ertl und wirkte als Klarinettist bei der Camerata Academica unter Hofrat Dr. Paumgartner mit. 1964 beendet er sein Studium mit der Diplomprüfung im Hauptfach Klarinette bei Prof. Dr. Alois Heine, 1967 legte er die Militärkapellmeisterprüfung in Wien ab. 1971 wurde Eibl zum Militärkapellmeister von Niederösterreich ernannt und übernahm 1972 die Leitung der Militärmusik Tirol. Nach weiteren Studien an der Universität Innsbruck und an der Musikhochschule „Mozarteum“ Salzburg graduierte er im Mai 1966 zum „Magister artium“. Auch außerhalb seines Dienstbereiches war Eibl im Blasmusikwesen in Tirol stark engagiert, u. a. als Lehrer beim Blasorchesterleiterlehrgang am Landeskonservatorium Innsbruck. Seit 1983 fungierte er im Vorstand des Tiroler Blasmusikverbandes, 1998 wurde er zum Landeskapellmeister von Tirol berufen.

Nach der Pensionierung Sollfelners war Hans Eibl 1994 für einige Monate interimsmäßig als Heeresmusikchef im Bundesministerium für Landesverteidigung tätig, wo er bei der Erstellung der neuen Musikunteroffiziersausbildung mitwirkte. Für sein verdienstvolles Wirken wurde er vom Land Tirol mit dem „Tiroler Verdienstkreuz“ ausgezeichnet. 1989 erfolgte durch den Bundespräsidenten die Ernennung zum „Professor“. Mit 1. April 2000 trat Oberst Hans Eibl als Militärkapellmeister in den Ruhestand.

Werkverzeichnis Blasorchester

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